Mit Jogging zur Traumfigur

Es gibt viele gute Gründe mit dem Jogging anzufangen. Eine Sportart, die fast immer und überall mit geringem Aufwand ausgeübt werden kann, sich dafür aber ungemein positiv auf die Gesundheit des Läufers auswirken wird. Bevor Untrainierte allerdings mit dem Laufen beginnen, sollten diese unbedingt vorher einen Arzt konsultieren, um mögliche gesundheitliche Schäden im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung bereits im Vorfeld ausschließen zu können.
Liegen Herz-, akute Sehnen- oder Gelenkerkrankungen vor, sollte besser eine andere Sportart ausgewählt werden. Gleiches gilt für extremes Übergewicht. In dem Fall würde sich eher Walking oder Radfahren anbieten, um die Gelenke des Bewegungsapparates nicht unnötig durch das Jogging zu schädigen.

Die positiven Auswirkungen des Joggings

Sind alle Eventualitäten geklärt, steht dem Bewegungssport nichts mehr im Wege. Jogging trainiert nicht nur primär die Beinmuskulatur, sondern stärkt sogar die komplette Muskulatur, insbesondere die Rumpf- und Armmuskulatur. Zudem beugt Jogging Diabetes vor, reduziert Stress, senkt das Körpergewicht, verbessert das Lungenvolumen, senkt den Blutdruck bei verbesserter Kapillarwirkung und effizienterer Herztätigkeit. All diese positiven Faktoren reduzieren das Risiko eines Herzinfarktes um ein Vielfaches.

Grundvoraussetzung sind gute Joggingschuhe

Wichtig ist allerdings ein auf den Läufer abgestimmtes Schuhwerk. Bevor mit dem Laufen angefangen wird, sollte ein Sportschuhfachgeschäft beratend aufgesucht werden, um dort die idealen Schuhe zum Laufen auszuwählen. Geschulte Verkäufer erkennen sofort Fußfehlstellungen und können dazu korrigierendes Schuhwerk anbieten. Zudem werden Laufschuhe zu speziellen Untergründen angeboten. So besitzen zum Beispiel Laufschuhe, die ausschließlich im Gelände Verwendung finden sollen, ein gröberes Profil als Joggingschuhe für die Straße. Generell ist Jogging auf weichen und somit gelenkschonenden Böden für Anfänger ratsamer. Allerdings gleichen die guten Dämpfungssysteme moderner Sportschuhe dieses Manko in der Regel wieder aus.

Am Anfang nicht mit dem Jogging übertreiben

Am Anfang sollten Anfänger niemals ihr Leistungsvermögen überschätzen und Laufdauer bzw. Streckenlänge zu lang wählen. Gleiches gilt für das gewählte Lauftempo. Wird zu Beginn übertrieben, drohen womöglich Verletzungen oder die Lust am Jogging nimmt schnell ab. Ideal ist ein Tempo, bei dem ein Läufer sich noch problemlos unterhalten kann und sich im aeroben Bereich bewegt.
Anfänger sollten lieber Gehpausen während ihrer Trainingseinheit einlegen und ihr Pensum erst mit der Zeit langsam steigern. Optimal wäre die Kontrolle der Herzfrequenz mittels eines Pulsmessgerätes. Beim langsamen Jogginglauf sollten knapp 75% der maximalen Herzfrequenz erreicht werden.
Für Trainingserfolge sind aber mehrere Trainingseinheiten unabdingbar. Drei bis vier lockere Einheiten sollten schon eingeplant werden, um langfristig messbare Erfolge erzielen zu können. Auch empfiehlt sich aus Motivationsgründen das Laufen innerhalb einer Trainingsgruppe. Gemeinsam wird ein Ziel unterhaltsamer und wesentlich schneller erreicht.