Inlineskaten

Das Inlineskaten in weiteren Sinn kann nicht nur als eine Sportart, sondern ebenso als eine Art der Fortbewegung im Straßenverkehr verstanden werden. Mittlerweile ist das Inlineskaten eine regelrechte Trendsportart, welche Anfang der 90er aus den USA kam und sich weltweit verbreitete. Inlineskaten kann in der Regel aufgrund der Sturzgefahr bei Unebenheiten nur auf glatten Oberflächen ausgeführt werden.

Geschichte des Inlineskaten

Eine frühe Form des Inlineskates wurde schon im Jahr 1960 von John-Josef Merlin entwickelt. Die Straßen in dieser Zeit waren allerdings sehr schlecht, so dass das Fahren weitgehend unmöglich war. Die eigentlichen Inlineskates wurden 1979 von dem Eishockeyspieler Scott Olson entwickelt, welcher auch im Sommer nicht auf seinen Sport verzichten wollte. Mit der Gründung der Firma "Rollerblade" setzte er einen neuen Trend und löste die herkömmlichen Rollschuhe fast vollständig ab.

Die Inlineskates

Die Inlineskates unterscheiden sich sehr von den vorher üblichen Rollschuhen. Während bei Rollschuhen vier Räder in zwei Reihen angeordnet sind, sind bei den Inlineskates die Rollen in einer Reihe hintereinander angeordnet. Die Inlineskates bestehen aus diesen Rollen, einer Schiene und dem darauf fest sitzenden Schuh. Der Fuß sitzt in diesen Skates sehr fest und geschützt in diesem so genannten Boot. Es lassen sich hierbei Soft- und Hardboots unterscheiden. Einer der wichtigsten Aspekte beim Inlineskaten ist, dass der Schuh richtig passt. Zudem ist es sehr wichtig, eine geeignete Ausrüstung zu besitzen, welche vor Verletzungen bei Stürzen schützt. Hierzu zählen Gelenkschützer, Helm und Skate-Handschuhe.

Das Inlineskaten

Die Kunst des Inlineskaten besteht aus verschiedenen Grundelementen und speziellen anderen Elementen. Zu den Grundelementen zählen vor allem das Beschleunigen und Bremsen. Nachdem der Skater sich abgedrückt hat und in Bewegung ist, besteht das eigentliche Fahren aus dem abwechselnden Gleiten auf jeweils einem Bein. Das Bremsen kann in verschiedenen Varianten ausgeführt werden. Varianten wie die Fersenbremse, T-Bremse sind vor allem für Anfänger die gebräuchlichsten. Bei der Fersenbremse beispielsweise wird einer der Skate mit dem vorhandenen Bremsklotz vor geschoben, bis dieser Klotz den Boden berührt und somit eine Bremswirkung hervorruft. Fortgeschrittene Inlineskater bremsen ebenso im Stil der Schneepflugbremse, des Powerslide oder des Spin Stop.

Disziplinen im Inlineskaten

Anerkannte Disziplinen im Inlineskaten sind nach dem FIRS der Rollkunstlauf, das Inline Hockey, der Rollschnellauf oder auch Speedskating und das alpine Inline. Neben diesen existieren weitere, nicht anerkannte Trendarten.